Dummerweise komme ich aber immer wieder auf Ideen, bei denen eine Mutter viel Geduld haben sollte.
Letzte Woche war es z.B. Plätzchen backen.
Eigentlich haben meine zwei Feinen es auch ganz prima gemacht, bis...
...ja bis die Große ALLE Zuckerstreusel auf einen klitzekleinen Keks geschüttet hatte, den gerade frisch ausgerollten Teig nach einem Plätzchen wieder zusammen geknautscht hatte, der Kleine schon mehr Teig gegessen als ausgestochen hatte und ich mich mindestens in vier Teile hätte teilen müssen...
Da war meine Geduld zu Ende und der schöne Nachmittag endete mit geschimpfe. Schade, sehr Schade!!
Leider kennen die Kinder das schimpfen ihrer Mutter schon gut und nehmen es - Gott sei Dank - nicht allzu schwer.
So waren sie auch heute wieder Feuer und Flamme als ich ihnen vorgeschlagen habe wir könnten doch Teller bemalen.
Ich hatte mich vorher schon innerlich gewappnet: "Es kommt nicht auf das Ergebnis an, Hauptsache es macht Spaß, es sind Kinder, sie sind erst 3 und 5 Jahre...etc. etc."
Trotzdem, irgendwann war ich - mal wieder - mit meiner Geduld am Ende und schon wieder endete ein schöner Nachmittag mit gemecker meinerseits.
Warum, schaffe ich es nicht geduldiger zu sein?
Es sind Kinder, meine Kinder, die ich über alles liebe!
Sie sind keine Erwachsenen, sie sehen die Welt anders und handeln anders und das ist gut so.
... und sie machen wunderschöne Sachen....
(von hinten links: blaues Monster, Blumenwiese, Gans, günes Monster, Gans unter Mamas Wimpeln, Prinzessin, Mamas Apfelbaum)
Wir werden diese Teller voller Stolz und mit viel Freude benutzten ...
...und ich werde weiter daran arbeiten mehr Geduld für meine Kinder aufzubringen, damit solche Ideen von Anfang bis zum Schluss einfach nur Spaß machen!
PS: Die Wimpel sind natürlich von Susanne (Hamburger Liebe) inspiriert
PS: Die Wimpel sind natürlich von Susanne (Hamburger Liebe) inspiriert
7 Kommentare:
Oh toll! Ich nehme den Teller mit dem grünen Monster. Seeeeeeeehr cool! :)
...bin hier eben auf deinen Blog gestossen.Wollte dir mal ein Klein wenig Mut hinterlassen.Als ich diesen DEINEN POst gelesen habe,..dachte ich erst ICH hätte den verfasst.Ich habe zwar nur eine Maus von 6 Jahren aber auch mir geht es oft genug ganz genauso wie Dir.
Ich liebe meine Tochter auch über alles und würde mein letztes Hemd für sie geben,..aber es gibt auch immer wider Situationen die mich genauso wie du dazu bringen zu schimpfen.Ich finde es immer ganz schrecklich,..denn hinterher habe ich dann auch keine lusten mehr weiter zu machen.
Kopf hoch,..ich denke auch immer neuer Tag neues Glück..
Wünsch dir ganz viel Kraft
Martina
Die Teller sind wirklich total schön geworden!!
Und Kopf hoch: Wenn du schon erkannt hast, dass es vor allem um den Spaß geht, dann ist der Anfang doch schon geschafft …
Und ich dachte mir bei den Plätzchen noch: Wau, die Kathi... und bei den Tellern dann nochmal... und dann war ich eigentlich ganz froh, dass ich Deine ach so Menschliche Seite gelesen habe. Ich denke, Du bist nicht allein... aber ich finde es gut, dass wir reflektiert sind - der große Schritt zur Änderung!
Ganz liebes anbei!
Gabi
Ich glaube, das kann man üben. Versuch doch mal zu überlegen, wie Du das Telleranmalen besser überstanden hättest. Also: nicht an den Kindern rumändern, sondern an der Situation ... quasi. Wie muss es sein, dass Du die Kinder ihr Ding machen lässt und Du trotzdem Spaß hast!
Das wird. Ganz bestimmt.
Bis morgen, Simone
Hallo, ja, das kenne ich auch ... man hat da so seine Erwachsenenvorstellungen wie etwas sein oder werden sollte ... und die Kinder gehen´s ganz anders an und manchmal auch sehr chaotisch! Ich übe mich auch im Geduld-lernen. Schrittchen für Schrittchen. Die Teller sind ganz toll geworden und ich finde es eine geniale Idee! Was für Farben hast du da genommen? Und ganz normale Keramikteller?
vlg
Heike
Hallo,
vielen Dank für euren lieben Kommentare.
@Heike: Es sind Keramikfarben aus dem Bastelladen, die man selber bei 160° im Backofen brennen kann und Keramikmalstifte, die ich glaube ich mal bei kidd.oh bestellt hatte.
Die Teller sind ganz einfache von I.kea.
Heute hab ich Material für Pfefferkuchen gekauft, dann werde ich mit guter Vorbereitung meinerseits und evtl. der Hilfe vom Papa am Wochenende mit den Kindern noch einmal einen Plätzchenbacknachmittag machen.
Mit hoffentlich viel Spaß!
LG Katharina
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