...war eine Al*i Nähmaschine, die vor ca. 2,5 Jahren, in meinen Einkaufswagen wanderte.
Schließlich braucht Frau eine Nähmaschine, auch wenn sie eigentlich garnicht damit umgehen kann und die alte Singer Trettmaschine von Oma ist halt doch schon - naja - sehr alt.
Da ich zu der Sorte Mensch gehöre, die gerne Gebrauchsanleitungen liest, hab ich mir die der neuen Nähmaschine einmal durchgelesen und auch gleich mal ein bißchen ausprobiert und - was soll ich sagen -
war eigentlich garnicht sooo schwierig wie ich dachte!
Als wir in unser Haus gezogen sind, war von Anfang an klar, diese genialen Fenster, mit den ganz niegrigen "Fensterbrettern" auf denen die Kinder so herrlich sitzen können, brauchen flache Sitzkissen.
Die erste Gelegenheit, die Neue einmal auszupobieren.
Die Kissen haben sich, trotz Prophezeihung der Nähexpertin, bisher noch nicht aufgelöst, auch wenn ich die Nähte in meiner Unwissenheit nicht knappkantig abgesteppt ("Äh, ja, und was ist das?") hatte.
Dann meldet sich beim Patenonkel unseres Sohnes Nachwuchs an und da wollte ich gerne was ganz besonderes machen.
Ich habe mir eine großes Stück Wollwalk gekauf und fing an es zu besticken...
...mit Büschen....
...mit Schafen...
...und mit Bäumen, Hügeln, Vögeln...
da war ich gut beschäftigt!
Zwischendrin gab es bei Simone (http://www.seemownay.blogspot.com/) auch wieder ein kleines Lieblings.kind mehr. Da wollte ich natürlich auch gerne was ganz besonderes schenken und da ich gerade so schön drin war im Sticken, gab es dieses...
...Hasendinkelkissen (das sticken war leicht, aber das Nähen!!!! Ich musste dreimal auftrennen!!!)
Zurück zum grünen Wollwalk:
Der hatte sich ja mittlerweile in eine ganz ansehnliche Landschaft verwandelt - genau das richtige für das Kind einer Landschaftsarchitektin - aber von hinten!! sah das ganze nicht so toll aus!
Deshalb hab ich das gute Stück mal flux (mit ca. 10 mal annähen, auftrennen,annnähen, auftrennen.....mal von Hand, mal mit der Maschine...) gefüttert.
Als die liebe Schwester die Decke sah, meinte sie: "Machst du mir so eine als Tasche zum Geburtstag?"
" Häh, ich kann doch garnicht nähen und jetzt soll ich plötzlich eine TASCHE machen, häh, kopfschüttel!!!
Na gut, ich kann es ja mal probieren, ist schließlich ein runder Geburtstag, aber ob das was wird???"
Aber dank des tollen E-Books von Andrea (http://jolijou.blogspot.com/), einer echt häßlichen Testtasche und einiger Fragen an die Nähexpertin ist dann diese hier entstanden:
Tamara als Stickdeckentasche!!
tja, und seit dem ist es um mich geschehen...
Diagnose: Nähvirus mit einhergender Stoffsucht, des öfterern in Verbindung mit Bänderrausch und, seit diesem Jahr, der unstillbaren Lust nach Stickdateien!
3 Kommentare:
Irgendwie ist mir gar nicht so klar, dass DAS der Anfang war. Da hast Du Dich ja im vergangenen Jahr um 200% gesteigert. Toll!
Also - der Anfang war auch schon gut und das Dinkelkissen lebt noch, aber das was Du jetzt machst ist ja echt 200% mehr!
Wow - wenn das deine anfänge sind - wie soll das weitergehen....
Ich verneige mich in ehrfurcht vor deinen stickkünsten und deinen tollen designs
tina
Ich kann Deine Erfahrungen sehr gut nachvollziehen. Seit etwa zwei Jahren nähe ich und seit zwei Wochen sticke ich. Eben auch leider manchmal mit mäßigem Erfolg. Häßliche Testtaschen habe ich auch schon eine Menge produziert.... :)
Die Landschaft auf dem Walkstoff ist wirklich ein Hingucker. Wunderschön!
Viele Grüße
von
Mara Zeitspieler
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