Freitag, 7. November 2014

Kennt ihr das?

Mama: "Mein liebes Kind, du musst heute noch Flöte üben."

Kind: "Ach Menno, ich mag nicht!

So oder so ähnlich läuft es bei uns fast täglich ab. Die Kinder wollten beide gerne Flöte lernen. Das große Kind hat sich trotz schlechter Übungsmoral mittlerweile bis zur Altblockflöte hochgearbeitet und der Kleine spielt jetzt auch schon das 2. Jahr Blockflöte.

Leider ist, wie gesagt, das Üben ein ziemliches Problem und dem entsprechend schlecht sind die Fortschritte und das Ganze ist frustrierend und macht natürlich noch weniger Spaß.

Um den Kindern aufzuzeigen, dass regelmäßiges Üben den gewünschten Erfolg und dadurch auch Freude am Instrument bringen kann hatte ich im letzten Jahr eine Belohnungsmethode eingeführt.

In einem festgesetzten Zeitrahmen von ca. 6 Wochen hatten die Kinder die Gelegenheit sich für jedes Üben (10 min, 1 x täglich) einen Stempel zu verdienen.

Wenn sie in diesen 6 Wochen 25 Stempel geschafft haben, haben sie eine kleine Belohnung bekommen.

Das hat sie Anfangs sehr zum Üben motiviert und beim 1. Mal hat es auch noch einigermaßen gut geklappt.

Der Zeitrahmen musste nur um ein paar Tage aufgeweicht werden.

Beim 2. Mal hat es schon nicht mehr so gut funktioniert und ein 3. Mal wurde bei der Hälfte abgebrochen.

Der kleine Lerneffekt, das Üben Erfolg bringt, ist mittlerweile auch wieder in Vergessenheit geraten und seit Anfang des Schuljahres geht es nur sehr, sehr mühsam die Kinder zum Üben zu motivieren.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dann sollten wir es vielleicht einfach ganz lassen, aber das wollen weder die Kinder noch ich.

Nun was tun? Nochmal das Belohnungssystem probieren? Irgendwie widerstrebt mir das. Warum?

Weil ich der Meinung bin, dass die Kinder sich nicht wirklich eine Belohnung verdient haben, wenn sie ihren Pflichten nachkommen. Außerdem ärgert es mich, das ich jede Woche Geld für den Unterricht ausgebe und sie es nicht für nötig halten ihren Teil dazu beizutragen. 10 Min. täglich Üben ist doch eigentlich nicht zuviel verlangt!

Da kam mir eine Idee. Bei uns Erwachsenen kommt die Motivation ja auch oft, wenn es an unseren Geldbeutel geht, oder? Ich sag nur teures Fitnessstudio.

Und auf dieser Basis habe ich jetzt ein Flötenbonusheft gebastelt.


Jedes Kind bekommt so ein Heftchen mit 12 Seiten. Jede Seite steht für eine Woche. Wenn das Kind in einer Woche gar nicht Flöte übt, muß es mir 3 € bezahlen, bei einmal über nur noch 2 € und so weiter. Bei dreimal üben also nichts mehr. Wenn das Kind 4 x geübt hat bekommt es einen Bonusstern.


Hat sich das Kind 10 Bonussterne verdient, gehen wir zusammen in den Spielzeug- oder Buchladen und es kann seinen Gutschein einlösen.

Ich weiß noch nicht wie ich es handhabe, wenn nach den 12 Wochen keine 10 Sterne verdient sind. Mach ich dann einfach noch ein Heft...? oder verfallen die Sterne dann?

Also ich find die Idee soweit ganz gut und bin sehr gespannt was die Kinder von meinem Bonusheft halten, die wissen nämlich noch nichts von ihrem Glück ;-)

Und weil das jetzt so ein langer Laberpost war zeig ich euch noch was ich der Tochter gestern für einen feinen kuscheligen Pulli genäht habe.


Auf dem Bügel sieht er ein bisserl unförmig aus, aber am Kind ist er wirklich sehr schön.

Und weil es so schön war jetzt noch ein Foto von dem Bild, das Lili für ihre Oma zum Geburtstag gemalt hat.


Das soll übrigens die Oma sein, aber direkt nach dem Aufstehen, daher die verwuschelten Haare. Hach, ich find das so herzig!


Ich wünsch euch ein schönes Wochenende!
 Eure





Dienstag, 29. Juli 2014

Huch, schon soooo lange nicht gebloggt...

Unglaublich wie die Zeit vergeht! Mein vorvorletzter Post war als unser Sohn seinen ersten Schultag hatte und heute ist dieses erste Schuljahr schon rum und die wohlverdienten großen Ferien beginnen.

Mir kommt es einerseits so wahnsinnig kurz vor (als wäre es gestern gewesen) , aber andererseits ist auch viel passiert in dem vergangenem Schuljahr. Eigentlich Schade, dass hier im Blog so wenig davon gelandet ist. Ich versuche jetzt mal wieder regelmäßiger zu schreiben. Ich denk zwar oft "wen interessiert das schon!", aber es soll ja auch eine Art "Tagebuch" für mich sein...

Heute hoffe ich aber, dass sich viele für meinen Blogeintrag interessieren, denn ich durfte vor einiger Zeit mal wieder für die liebe Nette von Regenbogenbuntes probesticken. Heute will ich euch die neidliche Stickdatei, die Steffi von Blaubeerstern entworfen hat zeigen.


Ich habe für meine kleine Göre, die ja bekanntlich Hunde liebt, natürlich das Mädel mit dem Hund ausgesucht und für sie ein einfaches Shirt genäht.




Sieht so aus als ob es ihr gefällt, oder?

Die süßen kleine Gören gibt es übrigens, seit gestern, hier  zu kaufen!


 Vielen Dank, dass ich probesticken durfe.






Sonntag, 12. Januar 2014

Maria und Josef / Herbergssuche / Station 12 und 12 von 12

Am Freitag kamen Maria und Josef zu uns zu Besuch. Ute (benbino) hat die Beiden liebevoll gehäkelt und auf  eine Tour durchs Bloggerland geschickt. Eigentlich hätte ihre Reise mit Herbergssuche bis Silvester beendet sein sollen, aber weil das Paket des öfteren länger brauchte als erwartet sind sie mit reichlich Verspätung bei uns eingetroffen.

Als mein Sohn mit seiner Schulfreundin mittags nachhause kam wollten die beiden natürlich sofort wissen für wen das große Paket ist und so durften sie beim Auspacken helfen.


Maria und Josef waren auch sichtlich froh wieder an die frische Luft zu kommen und haben sogleich ein Tänzchen auf unserem Esstisch hingelegt.

Herzlich willkommen ihr Beiden!



Nachdem der restliche Freitag mit diversen Freizeitveranstaltungen (Flöten, Kinderchor, Karate) und der Samstag mit Besorgungen und langweiligen Haushaltsarbeiten ausgefüllt war, habe ich beschlossen, den Besuch von Maria und Josef der ja auch mit auf einen 12. fällt und die Fotoaktion 12 von 12 zu verbinden.

Los geht es nun mit 

12 von 12 und Maria & Josef auf Herbergssuche Station 12

Wenn am Samstag gesandelt wurde müssen die Hausaufgaben leider am Sonntag erledigt werden,

  aber mit Hilfe von Maria bei der Großen

 
 und Josef beim Kleinen 

machen die Hausaufgaben sogar fast ein bisschen Spaß.

Später war Maria dann so lieb, mir beim Zubereiten des Mittagessens zu helfen:


Bei herrlichem, frühlingshaftem Wetter konnten wir nach dem Mittagessen unsere Kinder zu einem Spaziergang bewegen. Spazieren gehen ist eigentlich gaaaaanz schrecklich, aber wenn man so nette Begleitung hat ist das schon mal in Ordnung.

Unser Spaziergang führte uns in den Weltwald im Kranzberger Forst.

Josef, wollen wir uns nach Asien, nach Amerika oder lieber nach Europa begeben?

 Aha, dass da hinten ist also eine Douglasie!

Oh, schau mal Maria, da kann man sich gut reinsetzen.
 Mach doch mal ein Bild von uns, Katharina!


Ach und einen Weihnachtsbaum gibt es hier auch noch. 
Wie schön, wir lieben Weihnachtsbäume!
 Leider haben wir den im Hause Zweifein verpasst!



 Nach einer Weile kamen wir auch zum Waldkirchlein Oberberghausen.

Dieses Kirchlein ist nach der Auflösung des Weilers Oberberghausen übrig geblieben und liegt ganz romantisch mitten im Wald. 

Mehr über Das Kirchlein und den Ort Oberberghausen findet man hier

Josef hat sich auch die Inschriften auf den wunderschön restaurierten, schmiedeeisenen Grabkreuzen angesehen.


Schon ziemlich Müde von dem langen Spaziergang
 machte es sich Josef in meiner Tasche gemütlich,


während die Große sich weiterhin um Maria kümmerte.


Nachdem Spaziergang haben Maria und Josef noch mit Lili, Julian und Lilis Puppe
 gespielt und heute Abend haben sie sich dann zu ihrer neuen Freundin ins Bett gekuschelt.


Dann schlaft mal gut, damit ihr morgen für die Weiterreise wieder fit seid.

Es hat wirklich Spaß gemacht so einen netten Besuch zu haben.

Vielen Dank liebe Ute für die schöne Aktion und das auch wir Maria und Josef beherbergen durften.


PS: Weiter Bilder zur Aktion 12 von 12 finden sich, wie immer, bei Caros Sekretär